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Rückblick auf die Tagung

der Hochschulen des Niedersächsischen Verbundes zur Lehrerbildung und der Hochschulrektorenkonferenz

am 19. September 2019 an der Universität Osnabrück





Lehrer*innen als Alleskönner?
Querschnittsthemen zwischen Professionsanspruch und De-Professionalisierung


Das Tagungsplakat finden Sie hier.

Einen Tagungsbericht finden Sie auf der Website der Pressestelle der Universität Osnabrück.

Die Präsentation der Keynote von Prof. Dr. Silvio Herzog (Goldau, Kanton Schwyz, Schweiz) zum Thema »Die profilierte Lehrperson – Funktionsdifferenzierungen zur Stärkung von Profession und Schule« kann hier heruntergeladen werden.  

Einige Eindrücke erhalten Sie in der Galerie:


Zum Tagungsthema:
Schulische Bildung soll die nächste Generation auf zentrale gesellschaftliche Herausforderungen und Entwicklungen vorbereiten und ihr die Chance zur Partizipation und Gestaltung eröffnen. Die heute identifizierten fächerübergreifenden Zukunftsthemen sind zentrale Gegenstände schulischer Bildung und damit auch der hochschulischen Lehrerbildung. Digitale Bildung, Bildung für nachhaltige Entwicklung, Demokratiebildung, Inklusion, überhaupt die Vielzahl der heterogenitätsbezogenen Themen wie Gender, DaZ oder sprachsensibler Unterricht, Interkulturalität oder Hochbegabung bedürfen einer kompetenten und professionellen Expertise. Wie aber können die dafür erforderlichen Kompetenzen für die große Vielfalt dieser komplexen und disziplinübergreifenden Themen angemessen und professionell in die Schule gebracht werden? Welche Konsequenzen sind aus dieser Situation für die erste Phase der Lehrerbildung zu ziehen?

Die Tagung beschäftigte sich mit dem Problemkomplex, wie eine Lösung innerhalb eines Spektrums von Basisqualifikationen bis hin zu Spezialisierungserfordernissen gestaltet werden kann. Wie weit gehen die Ansprüche und Möglichkeiten einer Generalistenausbildung? Was bedeutet Spezialisierung mit Blick auf die Zukunftsthemen und wie weit kann Spezialisierung in den bestehenden Strukturen der ersten Phase der Lehrerbildung greifen? Und welche Folgen kann eine nicht nur auf Fächer, sondern auch auf globale Querschnittsthemen spezialisierte Ausbildung für die übergreifende Struktur von Lehrerbildung sowie für die Arbeit von Schule und Bildungsadministration haben?

Diese Fragestellungen wurden einerseits aus übergreifender wissenschaftlicher Perspektive, anderseits anhand von Modellen und Beispielen aus der Praxis diskutiert. Folgende Schwerpunkte wurden im Rahmen von Workshops und Vorträgen thematisiert:

• Good Practice-Beispiele in der Bearbeitung von Querschnittsthemen z.B. in der Untergliederung „Basisqualifikation“ – „Vertiefungsqualifikation“ – „Spezialisierung“, die fächerübergreifend angelegt sind.
• Modelle von Spezialisierung auf oder Profilbildung in Querschnittsthemen in den Studiengängen der Lehrerbildung.
• Good Practice-Beispiele für die Ausbildung von Kompetenzen im Rahmen von Studiengängen in der Lehrerbildung, die kooperative Arbeitsformen unter Einbindung unterschiedlicher Expertisen oder Professionen in die konkrete Schularbeit zum Ziel haben.


Weitere Informationen zum Herunterladen:

Broschüre mit Programm und Abstracts (Stand 27.08.2019)

Sofern noch nicht geschehen, bitten wir, den Tagungsbeitrag in der Höhe von 25€ auf folgendes Konto zu überweisen:

Empfänger: Universität Osnabrück
Bank: Norddeutsche Landesbank
Betrag: 25 €
IBAN: DE82 2505 0000 0101 4320 03
Verwendungszweck: 60903005190001 sowie Name und Vorname der angemeldeten Person







                                                                                                                                                                             
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